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Wir entwickeln nur noch mit KI. So arbeitet unsere Schmiede

Neue Software entsteht bei bmpi nur noch mit KI. Die Agenten schreiben den Code, die Tests und die Dokumentation. Unsere Entwicklerinnen und Entwickler beschreiben, was gebaut werden soll, entscheiden über den Weg und prüfen das Ergebnis. Wir arbeiten dafür mit Claude Code von Anthropic.

Damit verschiebt sich die Arbeit. Code entsteht schnell. Entscheidend wird, dass vorher klar ist, was gebaut werden soll, und dass nachher geprüft wird, was gebaut wurde. Dafür haben wir einen eigenen Prozess entwickelt: die Smithy, unsere Schmiede.

Vier Phasen

Die Schmiede hat vier Phasen. Zwei davon rahmen das ganze Projekt und laufen je einmal: Ignite am Anfang, Seal am Ende. Dazwischen durchläuft jede einzelne Aufgabe Forge und Temper. Jeder Schritt ist ein eigener Befehl mit einem festen Ergebnis, das der nächste Schritt übernimmt.

Ignite: das Feuer anzünden

Einmal pro Projekt legen wir den Grund.

  • Draft liest den bestehenden Prototyp und erstellt das Backlog mit Epics, Aufgaben, Abhängigkeiten und Abnahmekriterien. Zuerst kommt ein Durchstich: ein dünner Faden durch alle Schichten, von der Oberfläche bis zur Datenbank. Erst wenn er steht, geht die Arbeit in die Breite.
  • Blend legt fest, welche Qualitäten die Anwendung haben muss. Grundlage ist die Norm ISO/IEC 25010; die Beteiligten gewichten die Merkmale selbst.
  • Raise richtet Repository, Build-Pipeline, Vorlagen für Architekturentscheide und die Arbeitsanweisungen für die Agenten ein. Dazu gehört ein Qualitäts-Gate, das jede Änderung prüft.

Forge: jede Aufgabe schmieden

Jede Aufgabe geht durch drei Schritte, mit Kontrollpunkten dazwischen.

  • Spec macht aus einer groben Idee ein Ticket mit klaren Anforderungen: was gebaut wird und woran man erkennt, dass es fertig ist.
  • Design erarbeitet den Lösungsweg und zerlegt ihn in ausführbare Schritte.
  • Build setzt den Plan in Code um, Schritt für Schritt, mit einem Protokoll zu jedem Schritt.

Ticket und Plan liest ein Mensch, bevor der erste Code entsteht. Dort fallen die wichtigen Entscheide.

Temper: härten und prüfen

Am Ende jeder Aufgabe wird das Ergebnis gehärtet, geprüft und festgehalten.

  • Assay prüft die Änderung gründlich: mit denselben Prüfungen wie die Pipeline (Architektur gegen die dokumentierten Regeln, Sicherheit, Mutationstests) und zusätzlich auf fachliche Korrektheit, Lücken in den Tests und Performance. Bestätigte Befunde werden zu neuen Aufgaben für Build. Das wiederholt sich, bis die Prüfung sauber ist. Nach drei Runden entscheidet ein Mensch.
  • Inscribe hält fest, was die Aufgabe gelehrt hat, im gemeinsamen Gedächtnis (siehe unten).
  • Carve schreibt den Architekturentscheid nieder: was entschieden wurde und warum.

Seal: das Projekt abschliessen

Einmal am Ende ziehen wir Bilanz. Reckon erstellt die Retrospektive aus den Protokollen aller Aufgaben. Refine führt die Architekturentscheide zu einer widerspruchsfreien Fassung zusammen. Chronicle schreibt die Projektdokumentation.

Das Gedächtnis: Engram

Ein Agent beginnt jede Sitzung ohne Erinnerung an die letzte. Darum gibt es das Engram, einen gemeinsamen Wissensspeicher für alle Projekte. Es hat zwei Türen:

  • Hinein geht es bewusst. Am Ende jeder Aufgabe hält Inscribe die Erkenntnisse fest, ausgewählt und formuliert.
  • Heraus geht es von selbst. Vor jeder grösseren Arbeit sucht der Agent im Engram nach dem, was dazu schon gelernt wurde.

So wird jede Sitzung klüger als die vorherige. Was ein Team in einem Projekt herausfindet, steht dem nächsten Projekt zur Verfügung.

Was das für unsere Kunden heisst

  • Klarheit vor dem ersten Code. Jede Aufgabe hat Anforderungen und Abnahmekriterien, die ein Mensch gelesen hat.
  • Dieselben Prüfungen für jede Änderung. Architektur, Sicherheit und Tests laufen bei jeder Aufgabe, lokal und in der Pipeline.
  • Nachvollziehbare Entscheide. Jeder Architekturentscheid ist mit seiner Begründung dokumentiert.
  • Verlässliche Zahlen. In unseren Standards gilt: Berechnungen bleiben deterministisch. Ein KI-Agent darf in einer Anwendung Resultate abfragen und darstellen, verändern darf er sie nicht. Für Reporting und Anlageprozess ist das die Grundlage.

Die Verantwortung für das Ergebnis tragen unsere Fachleute. Die Schmiede gibt ihnen mehr Zeit für das, was zählt: das Verständnis des Problems und die Prüfung der Lösung.

Wie die Schmiede in Ihrem Projekt arbeiten kann, zeigen wir Ihnen gern: Consulting bei bmpi.

Nächster Schritt

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Oder rufen Sie uns an:+41 44 454 84 84

Ihr Kontakt

Thomas Tscherrig

Geschäftsleitung, bmpi AG